Alex hat sein erstes Album „Beginning Of The End“ veröffentlicht.

Artist: Shadows of my Doubts
Album: Beginning of the End

Artist: Shadows of my Doubts
Album: Beginning of the End

The album metaphorically follows a day from daybreak to dusk with all the shadows, doubts, trials and tragedies in between.

Alex hat heute sein erstes Album „Beginning of the End“ veröffentlicht
Seit einigen Jahren darf ich ihn auf seinem musikalischen Weg begleiten – zuerst an der Gitarre und seit Kurzem auch mit seiner Stimme. Dabei geht es nicht darum, von heute auf morgen perfekt zu werden. Es geht darum, den nächsten Schritt zu gehen, anzufangen, dranzubleiben und sich Stück für Stück mehr zu zeigen.

Genau das hat Alex getan. Er hat komponiert, aufgenommen, sich in Recording-Technik eingearbeitet und sein Album komplett in Eigenregie umgesetzt. Nicht ohne Zweifel, Rückschläge und Momente, in denen Aufgeben einfacher gewesen wäre. Aber er ist weitergegangen.

Ich finde, genau das macht den Unterschied. Wirkliche Musik entsteht selten aus Perfektion. Sie entsteht aus Ehrlichkeit, Neugier und dem Mut, etwas Eigenes zu erschaffen – auch wenn der Weg noch lange nicht zu Ende ist.
Ich bin unglaublich stolz auf dich, Alex. Und ich freue mich sehr, dass ich ein kleines Stück deines Weges begleiten durfte. Meine ersten Lieblingssongs habe ich übrigens schon gefunden.

Ich wünsche euch viel Freude beim Reinhören. Und jetzt überlasse ich Alex selbst das Wort.

Wie „Shadows Of My Doubt“ entstanden ist – von Alex

Vor einigen Jahren begann ich, eigene Gitarrenideen zu entwickeln. Anfangs waren es nur kurze Licks, die ich oft schon am nächsten Tag wieder vergessen hatte. Deshalb fing ich an, sie mit einer DAW aufzunehmen. Zufällig landete ich bei Ableton – und plötzlich öffnete sich eine völlig neue Welt.

Aus einzelnen Ideen wurden Songs. Gleichzeitig musste ich unzählige neue Dinge lernen: Recording, Drum-Programming, Bass, Keyboards, Effekte, Songwriting und später sogar Gesang. Immer wenn ich glaubte, einen Schritt geschafft zu haben, wartete schon die nächste Herausforderung.

Mehr als einmal wollte ich alles hinschmeißen. Eine Band zu gründen hatte vorher nie funktioniert, und manchmal fragte ich mich ernsthaft, ob das Ganze überhaupt Sinn ergab.

Die größte Hürde war meine eigene Stimme. Ich mochte sie überhaupt nicht und hatte vor dem Unterricht bei Kantorka noch nie gesungen – nicht einmal allein zu Hause. Heute liebe ich meine Stimme noch nicht immer, aber ich habe gelernt, sie als Ausdrucksmittel zu nutzen. Genau das brauchte meine Musik.

Musik wurde für mich zu einem Ort, an dem ich vieles verarbeiten konnte – familiäre Krisen, Verluste und schwierige Lebensphasen. Einer der Songs auf diesem Album entstand nach dem Tod meines Schwiegervaters, der an Demenz litt. Er hat das Album nicht mehr hören können, aber einer der Songs hat mir geholfen, Abschied zu nehmen.

Warum ich das alles gemacht habe? Weil ich die Musik vermisst habe, die mich früher berührt hat. Also begann ich, genau die Musik zu schreiben, die ich selbst hören wollte. Und heute ertappe ich mich dabei, dass ich mein eigenes Album tatsächlich immer wieder gerne anhöre.

Kurz vor dem Ende stand ich noch einmal vor einem großen Problem: Die Songs klangen im Studio gut, aber auf anderen Anlagen überhaupt nicht. Ich war kurz davor aufzugeben und dachte, ich müsste nun auch noch Mixing und Mastering lernen. Zum Glück entschied ich mich stattdessen für professionelle Unterstützung durch Peak Studios. Dadurch konnte ich mich auf das konzentrieren, was mir wirklich wichtig war: die Musik.

Heute ist „Beginning Of The End“ veröffentlicht. Ich weiß nicht, wohin diese Reise noch führt. Aber ich weiß, dass es sich gelohnt hat, trotz aller Zweifel weiterzumachen. Und vielleicht inspiriert dieser Weg ja auch jemanden, den eigenen ersten Schritt zu gehen.


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